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Bei Eisblume handelt es sich um die Hamburger Ausnahmekünstlerin Christine Westphal. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Pop-Act aus Berlin, verwirklicht Christine als Komponistin, Produzentin und Interpretin in Personalunion seit 2004 ihre musikalische Vision. Um dieser einen passenden Rahmen zu geben, gründete sie ein eigenes Label. Die erste Veröffentlichung ist das erstmals ebenfalls 2004 erschienene Debüt-Album "Eisblume".
Eines der außergewöhnlichen Dinge an dem zwölf Titel starken Longplayer "Eisblume" ist zweifellos, dass das Album schon beim ersten Hören ins Ohr geht, ohne dabei auch nur ansatzweise oberflächlich zu werden. Im Gegenteil - Eisblume verbindet wunderschöne und glasklare Popmelodien jenseits jeglichen Mainstreams mit sphärischen Klängen und Avantgarde-Elementen.
Bildhafte, poetische Texte und eine einzigartige Stimme lassen zwar Kate Bush, Björk oder auch Faith and the Muse als Bezugspunkte erkennen, machen eine klare Einordnung in Genreschubladen jedoch schwierig.
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Liebhaber vielschichtiger Klangwelten und künstlerisch anspruchsvollster Independent-Musik kommen jedoch auch so viel mehr als nur auf ihre Kosten, denn das, was Eisblume mit ihrem Debüt im Alleingang geschaffen hat, sucht in der Deutschen Musiklandschaft seinesgleichen.
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